»Wehr dich dagegen. Du musst dich dagegen wehren«

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Intersektionalität interdisziplinär. Bestandsaufnahme aus Bildung und Wissenschaft

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Volume

6

Issue

Page Information

47-62

ISBN

978-3-910591-50-9

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Journal ISSN

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Publisher

Universitätsverlag Kiel | Kiel University Publishing

Place of Publication

Kiel

Institution

Abstract

Ausgehend davon, dass es lohnenswert sein könnte, im Kontext fachdidaktischer Überlegungen nicht ausnahmslos einzelne Differenzverhältnisse zu reflektieren, sondern auch deren komplexes Ineinanderwirken konsequent einzubeziehen, wird in diesem Beitrag zunächst danach gefragt, was sichtbar werden kann, wenn Fachdidaktik und Intersektionalität als miteinander verschränkt gedacht werden. Dabei wird auf das Konzept der Blickregime (Foucault 1973, hooks 2003, Said 1991, Haraway 1995) sowie aufbauend darauf auf das des Zu-Sehen-Gebens (Schade/Wenk 2011) und das des Vor-Stellens (Meyer 2016) eingegangen, da diese Konzepte vielversprechend für ein Nachdenken über intersektional informierte fachdidaktische Belange erscheinen. Anschließend wird anhand literaturdidaktischer Überlegungen zu einem Jugendroman (Schnellbächer/Öneren 2016) und einem Theaterstück (Erpulat/Hillje 2010) nachgezeichnet, inwiefern sich Momente der (Re-)Produktion, der Dekonstruktion und der Rekonstruktion für ein fachdidaktisches Nachdenken fruchtbar machen lassen und weshalb ein solches Nachdenken und damit schlussendlich auch eine intersektional informierte Fachdidaktik in derartigen Zusammenhängen virulent werdende Dilemmata nicht etwa ausblenden, sondern (auch im unterrichtlichen Geschehen) zum zentralen Gegenstand machen sollte (Simon 2021).

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ger

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