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Recent Submissions

Open Access Buch
Das Private neu denken
(Westfälisches Dampfboot, 2008) ; Jurczyk, Karin; Oechsle , Mechtild
Seit den 1990er Jahren gewinnt das Thema Privatheit in seinen verschiedenen Facetten neue Aktualität. Grund dafür sind Grenzverschiebungen zwischen Öffentlichem und Privatem wie zwischen Erwerbsarbeit und Familie. Der Band analysiert Prozesse der Restrukturierung und Reformulierung des Privaten aus verschiedenen disziplinären Perspektiven. Gefragt wird nach dem Gestaltwandel des Privaten, nach dem 'Wert des Privaten' und nach seinen möglichen Ambivalenzen. Der Blick richtet sich auf die gesellschaftliche Funktionalität des Privaten wie auf seine normative Begründungen.
Open Access Buch
Subjektivierung von Arbeit
(Westfälisches Dampfboot, 2009) Lohr, Karin; Nickel, Hildegard
Open Access Zeitschriftenartikel
Beyond a „sack for carrying things“
(2025-06) Tmava, Anile
Dieser Artikel untersucht die Darstellung von Burrnesha in Wissenschaft und Film. Burrnesha sind in Albanien und umliegenden Regionen lebende Personen, die mit weiblicher Anatomie geboren, eine sozial männliche Rolle annehmen. Die Analyse zeigt, wie hegemoniale Diskurse Burrnesha stereotypi-sieren und als Symbol patriarchaler Rückständigkeit exotisieren, während ihre komplexen Identitäten oft übergangen werden. Durch eine kritische Betrachtung ethnografischer Studien, journalistischer Be-richte und die Filmproduktionen Vergine Giurata und Luanas Schwur werden Mechanismen des westli-chen Blicks offengelegt, der albanische Geschlechterpraktiken essentialisiert und hegemoniale Deu-tungshoheit perpetuiert. Abschließend wird für eine Perspektive plädiert, die Burrnesha in ihren eige-nen Worten darstellt und kulturelle Vielfalt ohne westliche Projektionen anerkennt.
Open Access Working Paper
Violence against Women On the implementation of the Istanbul Convention in Denmark, Finland & Austria
(2020) Lange, Katrin; Molter, Sarah; Wittenius, Marie
The Council of Europe Convention on Preventing and Combating Violence against Women and Domestic Violence (Istanbul Convention) is a treaty of international law that entered into force on 1 August 2014. The Convention contains binding regulations on the protection of women against all forms of violence. The Istanbul Convention obliges the States Parties to provide a needs-based, comprehensive, well-equipped and financially guaranteed support system. The specialist support services, as specified in Article 22, represent a central building block of this help system. In Articles 23 and 25, obligations related to shelters and support for victims of sexual violence are specified. In this working paper, the Observatory examines the implementation of the Istanbul Convention to protect and support women affected by violence in a comparison between Denmark, Finland and Austria.
Open Access Working Paper
Was der Gender Care Gap über Geld, Gerechtigkeit und die Gesellschaft aussagt.
(2020) Lange, Katrin; Gärtner, Debora; Stahlmann, Anne
Das Projekt Gender Care Gap setzt sich mit der Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern in Deutschland und Europa auseinander und schließt damit an die Ergebnisse des Zweiten Gleichstellungsberichtes der Bundesregierung an. Eine Möglichkeit, die Verteilung unbezahlter Sorgearbeit in einem Indikator darzustellen, ist der Gender Care Gap. Er wurde im Auftrag der Sachverständigenkommission des Zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung erstmals aus den Daten der Zeitverwendungserhebung 2012/13 errechnet und betrug 52,4 Prozent. Das heißt, Frauen leisteten 52,4 Prozent mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer – also zum Beispiel Einkaufen, Familienmanagement, Gartenarbeit, Kinderbetreuung, Kochen, Pflege, Putzen, Reparieren und Waschen. Das entsprach 89 Minuten täglich. Mit der Zeitverwendungserhebung 2022/23 reduzierte sich der Gender Care Gap auf 43,8 Prozent, was täglich 77 Minuten mehr Sorgearbeit durch Frauen entspricht. Vor diesem Hintergrund zielte das Projekt darauf ab, das Thema unbezahlte Sorgearbeit über den Gender Care Gap weiterzuentwickeln. Hierfür wurden gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) die Ursachen des Gender Care Gap in Deutschland erforscht und Zusammenhänge mit dem Gender Pay Gap und dem Gender Pension Gap aufgedeckt. Darauf aufbauend wurden politische Handlungsempfehlungen, zum Beispiel aus dem Zweiten Gleichstellungsbericht, im Hinblick auf ihren Beitrag zur Verringerung des Gender Care Gap identifiziert.