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Recent Submissions
Open Access Working Paper
Getting the Opie We Deserve
(2026-03) Simmons, William J.
This essay jumps off from two canonical texts in its reading of recent work by the queer-feminist contemporary photographer Catherine Opie: “Wide Open Spaces” by the American country bandThe Chicks and “Getting the Warhol We Deserve: Cultural Studies and Queer Culture” by Douglas Crimp. Part experimental nonfiction, part art history, part queer theory, “Getting the Opie We Deserve” invites projection and over-reading. It is as much about Opie’s work as it is about the queer project of hysterical investment and juxtaposition. Following the example of Eve Kosofsky Sedgwick, Lauren Berlant, José Esteban Muñoz, Maggie Nelson, and Anne Carson, the present work is another pole in the ongoing project of decentering established modes of critique.
Open Access Monografie
Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde
(Projektverlag, 2018) Schildmann, Ulrike; Schramme, Sabrina; Libuda-Köster, Astrid
Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage, welche Relevanz die gesellschaftliche Kategorie Behinderung für die Intersektionalitätsforschung
hat, und umgekehrt, wie die Erkenntnisse der allgemeinen Intersektionalitätsforschung die speziellen Forschungsperspektiven
auf Behinderung erweitern und bereichern können. Die Intersektionalitätsforschung, selbst hervorgegangen aus der feministischen
Frauen- und Geschlechterforschung, konzentrierte sich in ihren Anfängen, vor allem in den USA, zunächst auf Wechselwirkungen
zwischen den Kategorien „class – gender – race“, ist darüber jedoch, vor allem auch in Deutschland, längst hinausgewachsen.
Die Beiträge dieses Buches konzentrieren sich auf Wechselwirkungen zwischen den Kategorien Geschlecht und Behinderung und
berücksichtigen dabei auch die Kategorie Alter, mit der Behinderung eng verbunden ist. Drei unterschiedliche Perspektiven dieses Diskurses
– eine zeitgeschichtliche, eine theoretische sowie eine empirische – werden systematisch entwickelt und zur Diskussion gestellt.
Open Access Sammelbandbeitrag
Intersektionalität als Analyseperspektive im Literaturunterricht der Sekundarstufen
(Universitätsverlag Kiel | Kiel University Publishing, 2025) Kofer, Martina; Rein, Franziska; Lienau, Anna; Wilkening, Jan-Christian
Der Beitrag diskutiert auf Basis erzähltheoretischer Grundlagen Grundsätze und Leitlinien für eine intersektional perspektivierte Textanalyse in den Sekundarstufen I und II mit Blick auf die Kompetenzschwerpunkte Figurenanalyse und Perspektivverstehen.Angeknüpft wird an die bisher noch raren Konzeptionen für einen intersektionalen Textanalysefokus im Literaturunterricht der Sekundarstufen, die u.a. in der diversitätsorientierten Deutschdidaktik verortet sind. Im Anschluss wird auf erzähltheoretischer Grundlage dargestellt, welche Schwerpunkte im Zuge der zu erwerbenden Kompetenzen Figurenanalyse und Perspektivverstehen im Unterricht gesetzt werden sollten und welche Herangehensweisen vertieft werden sollten, um erzähltheoretische Elemente und deren Wirkung intersektional und hegemoniekritisch analysieren zu können. Diese werden kritisch mit bisherigen Vorgehensweisen abgeglichen. Am Beispiel der Romane Drei Kameradinnen von Shida Bazyar und Ich komme nicht zurück von Rasha Khayat wird aufgezeigt, inwiefern postmigrantisch perspektivierte literarische Texte sich dafür eignen, intersektionale Verflechtungen zu erschließen und Schüler*innen für Zuschreibungen, Differenzlinien und Intersektionalität zu sensibilisieren. Ergänzend dazu wird in den Blick genommen, welche Vorarbeit notwendig ist, um einen Text intersektional analysieren zu können.
Open Access Sammelbandbeitrag
»Wehr dich dagegen. Du musst dich dagegen wehren«
(Universitätsverlag Kiel | Kiel University Publishing, 2025) Simon, Nina; Rein, Franziska; Lienau, Anna; Wilkening, Jan-Christian
Ausgehend davon, dass es lohnenswert sein könnte, im Kontext fachdidaktischer Überlegungen nicht ausnahmslos einzelne Differenzverhältnisse zu reflektieren, sondern auch deren komplexes Ineinanderwirken konsequent einzubeziehen, wird in diesem Beitrag zunächst danach gefragt, was sichtbar werden kann, wenn Fachdidaktik und Intersektionalität als miteinander verschränkt gedacht werden. Dabei wird auf das Konzept der Blickregime (Foucault 1973, hooks 2003, Said 1991, Haraway 1995) sowie aufbauend darauf auf das des Zu-Sehen-Gebens (Schade/Wenk 2011) und das des Vor-Stellens (Meyer 2016) eingegangen, da diese Konzepte vielversprechend für ein Nachdenken über intersektional informierte fachdidaktische Belange erscheinen. Anschließend wird anhand literaturdidaktischer Überlegungen zu einem Jugendroman (Schnellbächer/Öneren 2016) und einem Theaterstück (Erpulat/Hillje 2010) nachgezeichnet, inwiefern sich Momente der (Re-)Produktion, der Dekonstruktion und der Rekonstruktion für ein fachdidaktisches Nachdenken fruchtbar machen lassen und weshalb ein solches Nachdenken und damit schlussendlich auch eine intersektional informierte Fachdidaktik in derartigen Zusammenhängen virulent werdende Dilemmata nicht etwa ausblenden, sondern (auch im unterrichtlichen Geschehen) zum zentralen Gegenstand machen sollte (Simon 2021).
Open Access Sammelbandbeitrag
Intersektionalität, Theologie und Religion
(Universitätsverlag Kiel | Kiel University Publishing, 2025) Bienert, Maren; Thomaier, Sonja; Rein, Franziska; Lienau, Anna; Wilkening, Jan-Christian
Der Beitrag gibt einen Überblick über Intersektionalität als Perspektive innerhalb der theologischen Forschung. Dieses Unterfangen geschieht als Sichtung exemplarischer Perspektiven und Erträge und folgt in der Systematisierung dabei den unterschiedlichen theologischen Teilfächern (die biblischen Wissenschaften, Religionspädagogik, Kirchengeschichte und Systematische Theologie). Ein Teilschwerpunkt liegt hierbei auf dem Intersektionalitätsdiskurs innerhalb evangelischer Religionspädagogik. Insgesamt wird ein doppeltes Interesse verfolgt: Einerseits wird gefragt, wie intersektionale Arbeit – insbesondere das klassische Triplet Race, Class und Gender – in der Theologie aufgegriffen wird. Andererseits stellt der Beitrag in seinem Sichtungsanliegen zugleich die Frage, wie Religion als intersektionales Moment in der Theologie verhandelt wird. Hierzu geraten unterschiedliche Problembestände, gedanklichen Linien sowie weitere Forschungsbedarfe in den Blick, die mit der Frage nach Religion als Kategorie einer intersektionalen Reflexion auftauchen.
