Rechtspopulismus und Geschlecht. Paradox und Leitmotiv

dc.contributor.authorDietze, Gabriele
dc.date.accessioned2025-02-26T15:05:15Z
dc.date.available2025-02-26T15:05:15Z
dc.date.issued2018
dc.description.abstractDer Artikel beschäftigt sich mit deutschen und europäischen rechtspopulistischen Vorstellungen von Geschlechterregimen. Aufgefunden wird dabei ein paradoxes Ineinandergreifen von traditionellen und modernen Elementen. Modernität entsteht durch eine auffällige Häufung weiblicher Führungspersönlichkeiten und durch einen abendländischen ‚Sexuellen Exzeptionalismus‘ gegenüber angenommener Rückständigkeit muslimischer Migrant_innen. Traditionalität wird verpackt in Sprachpolitiken wie eingeforderter Wertschätzung von ‚Vollzeitmutterschaft‘ oder Erzählungen von ‚freier Wahl‘. Eine demokratische Gleichheit der Geschlechter wird gefährdet durch ein Konzept ‚natürlicher‘ Unterschiede, das weiterhin auf geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung basiert.
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.25595/3592
dc.identifier.issnissn:1433-6359
dc.identifier.pihttps://doi.org/10.3224/feminapolitica.v27i1.04
dc.identifier.urihttps://www.genderopen.de/25595/3598
dc.language.isoger
dc.rights.licensehttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode
dc.source.issue1
dc.source.journalFemina politica / Femina Politica e. V. : Zeitschrift für feministische Politik-Wissenschaft
dc.source.pageinfo34–46
dc.source.volume27
dc.subjectAntifeminismus
dc.subjectRechtspopulismus
dc.subjectRetraditionalisierung
dc.subject.ddcddc:300 Sozialwissenschaften
dc.subject.otherddc:300
dc.titleRechtspopulismus und Geschlecht. Paradox und Leitmotiv
dc.typearticle
dc.typearticle
dc.type.versionpublishedVersion
local.typeZeitschriftenartikel

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