Subjektivierung von Arbeit. Riskante Chancen


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18

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ISBN

978-3-89691-218-3

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Publisher

Westfälisches Dampfboot

Place of Publication

Münster

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Abstract

Die gegenwärtige Situation von (Erwerbs)Arbeit und Beschäftigung ist durch Heterogenität und Ambivalenz gekennzeichnet. Dies gilt zum einen zwischen verschiedenen geschlechtlich segregierten Tätigkeitsbereichen und Branchen wie zum anderen innerhalb von Tätigkeitsfeldern und betrieblichen Organisationen. Gemeinsam scheint den vielfältigen Entwicklungen ein Bruch mit dem tayloristischen Verständnis von Arbeit und ein erweiterter Zugriff auf die Subjektivität der Beschäftigten zu sein. Subjektivität ist als Produktivitätsressource entdeckt worden und damit eine neue Anforderungsstruktur für Beschäftigte. In dem Band kommen Perspektiven der Arbeits- und Industriesoziologie wie der Geschlechtersoziologie zur Sprache. So geht es beispielsweise um Subjektivierung von Arbeit im Kontext der Frauenarbeitsforschung (Aulenbacher) und um die Frage, ob das Arbeitssubjekt der Zukunft (k)ein Geschlecht hat (Andresen/Völker) oder der Arbeitskraftunternehmer weiblich ist (Voß). Daneben wird das Verhältnis von Marktregime und Subjektivierung (Dörre) wie die Frage nach der Lebensführung durch (Müller) und der Entgrenzung von Arbeit (Sauer) diskutiert. Der Band bewegt sich im Spannungsfeld von Geschlechter- und Arbeits- bzw. Industriesoziologie. Er versucht, getrennt verlaufende Diskurse zusammenzubringen und setzt auf wechselseitige Bereicherung und Befruchtung.

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ger

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