Intersektionalität als Paradigma einer neuen mediävistischen Didaktik

dc.contributor.authorHappes, Julian
dc.contributor.editorRein, Franziska
dc.contributor.editorLienau, Anna
dc.contributor.editorWilkening, Jan-Christian
dc.date.accessioned2026-01-05T22:17:12Z
dc.date.conference2024
dc.date.issued2025
dc.description.abstractDie mediävistische Geschichtsdidaktik steht vor der Herausforderung, historische Alteritäten und Kontinuitäten angemessen zu vermitteln, ohne dabei in essentialistische oder teleologische Narrative zu verfallen. Insbesondere die Intersektionalitätsforschung bietet hier ein vielversprechendes heuristisches Instrumentarium, um komplexe Differenzverhältnisse zwischen Mittelalter und Gegenwart kritisch zu reflektieren. Dieser Beitrag diskutiert das Potenzial des Intersektionalitätskonzepts für die mediävistische Forschung und die geschichtsdidaktische Praxis und fragt, inwiefern sich Differenzkategorien wie Race, Class und Gender produktiv auf mittelalterliche Gesellschaften anwenden lassen, ohne anachronistische Verzerrungen zu erzeugen. Dabei wird argumentiert, dass eine intersektionale Perspektive nicht nur zur Dekonstruktion monolithischer Mittelalterbilder beitragen kann, sondern auch Schüler:innen eine kritische Reflexion über gegenwärtige soziale Machtstrukturen ermöglicht. Schließlich wird die Notwendigkeit einer didaktischen Entgrenzung betont, die historische Differenz als dynamisches, diskursiv konstruiertes Phänomen sichtbar macht. Die Reflexion über die epistemischen Grenzen der eigenen Forschung und Lehre wird hierbei als integraler Bestandteil einer verantwortungsvollen machtkritischen Geschichtsdidaktik begriffen, die sich ihrer eigenen disziplinären Verantwortung bewusst ist.
dc.edition1
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.25595/4388
dc.identifier.isbn978-3-910591-50-9
dc.identifier.issn2703-0784
dc.identifier.pi10.38072/2703-0784/p70
dc.identifier.urihttps://www.genderopen.de/25595/4394
dc.language.isoger
dc.publisherUniversitätsverlag Kiel | Kiel University Publishing
dc.publisher.placeKiel
dc.rights.licensehttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode
dc.source.collectionIntersektionalität interdisziplinär. Bestandsaufnahme aus Bildung und Wissenschaft
dc.source.conferenceIntersektionalität interdisziplinär - Fachdidaktiken im Dialog, digitale Ringvorlesung
dc.source.conferenceplaceChristian-Albrechts-Universität zu Kiel
dc.source.pageinfo83-98
dc.source.seriesThink! Historically
dc.source.volume6
dc.subjectGeschlechterdifferenz
dc.subject.ddc378 Hochschulbildung
dc.subject.othermediävistische Didaktik
dc.subject.otherMachtkritik
dc.subject.otherIntersektionalität
dc.subject.otherDifferenz
dc.titleIntersektionalität als Paradigma einer neuen mediävistischen Didaktik
dc.title.subtitleEine Problematisierung
dc.typebookPart
dc.type.versionpublishedVersion
local.freeculturelicence.internhttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode
local.typeSammelbandbeitrag

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