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dc.rights.licensehttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode.denone
dc.contributor.authorZohdi, Helena
dc.contributor.authorCebi, Büsra
dc.contributor.authorSchulz, Carolin
dc.date.accessioned2020-07-28T10:41:45Z
dc.date.available2020-07-28T10:41:45Z
dc.date.issued2020
dc.identifier.urihttps://www.genderopen.de/25595/1892
dc.description.abstractDiskurse rund um den Islam und Muslim*innen sind sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch in anderen „westlichen“ Gesellschaften durch Okzidentalismus geprägt. Hierdurch werden als muslimisch gelesene Frauen, und besonders kopftuchtragende Frauen, zum Maßstab für den Unterschied zwischen einer angeblichen „Wertegemeinschaft“ Europas und dem „muslimischen Anderen“. Dabei dient die Dichotomisierung zwischen der angeblich unterdrückten, handlungsunfähigen Muslima dem Zweck, ein weißes feministisches Selbstbild als befreit, emanzipiert und handlungsmächtig zu stilisieren. Durch eine Fiktion der „freien Wahl“ wird die Konstituierung des Subjekts innerhalb von Machtverhältnissen ausgeblendet. Des Weiteren, halten eine „Sexualisierung des Rassismus“ sowie eine „Rassifizierung des Sexismus“ nicht nur die koloniale Imagination des angeblich „gefährlichen“ nicht-weißen Mannes aufrecht, sondern materiell ebenso repressive Grenzregime. Eine zentrale Funktion okzidentaler Diskurse über „die“ muslimische Andere ist die durch den Femonationalismus legitimierte, kapitalistische Ausbeutung von überwiegend als muslimisch gelesenen, weiblichen Migrant*innen im Care-Sektor. Dieses Paper bietet eine wichtige Kritik vorherrschender okzidentaler Diskurse und gibt Impulse diese hegemoniale Wissensproduktion entscheidend herauszufordern.none
dc.language.isogernone
dc.subjectEurozentrismusnone
dc.subjectIslamnone
dc.subjectDiskursnone
dc.subjectFeminismusnone
dc.subjectRassismusnone
dc.subjectKritiknone
dc.subject.ddc300 Sozialwissenschaftennone
dc.subject.otherKulturalisierungnone
dc.subject.otherFetischnone
dc.subject.otherNeokolonialismusnone
dc.subject.otherOkzidentalismusnone
dc.titleDer Fetisch „muslimische Frau“none
dc.typearticle
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.25595/1886
dc.type.versionacceptedVersionnone
dc.source.journalDie Freiheitsliebe : Portal für kritischen Journalismusnone
dc.title.subtitleOkzidentale Diskurse unter der Lupenone
local.typeZeitschriftenartikel


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