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dc.rights.licensehttps://www.hbz-nrw.de/produkte/open-access/lizenzen/dppl/dppl/DPPL_v2_de_06-2004
dc.contributor.authorFinke, Marcel
dc.date.accessioned2021-05-21T09:07:38Z
dc.date.available2021-05-21T09:07:38Z
dc.date.issued2014
dc.identifier.issn2197-6910
dc.identifier.urihttps://www.genderopen.de/25595/2098
dc.description.abstractFlüssige Schäume und insbesondere der Seifenschaum sind gewöhnliche Materialien unseres Alltags. Es scheint nichts Besonderes an diesen zarten und luftigen Substanzen zu sein. Und doch haben seit den 1960er Jahren zahlreiche Künstler/innen Gebrauch von den fluiden Schaum-Stoffen gemacht. In vorliegendem Aufsatz diskutiere ich, weshalb und inwiefern Seifenschaum ein produktives künstlerisches Material ist. Meine These lautet, dass Schäume aufgrund ihrer prozesshaften Natur, ihrer spezifischen Eigenschaften und Verhaltensweisen, traditionellen Ideen der Form und der künstlerischen Produktion widersprechen. Darüber hinaus ermöglichen ihre fließende und ephemere Stofflichkeit sowie ihr performatives Agieren einen kritischen Blick auf Gendernormen und -werte, die in Konzepte von Form und Materie eingeschrieben sind. Seifenschaum ist ein ambivalentes Material, das dabei behilflich sein kann, feststehende Differenzen aufzuweichen und zu verflüssigen. In der Analyse von zwei Arbeiten der deutschen Künstlerin Christine Biehler soll diesem kritischen Potenzial nachgegangen werden.
dc.language.isoger
dc.subjectGender
dc.subjectKunst
dc.subjectPerformativität
dc.subject.ddc700 Künste
dc.subject.ddcBildende und angewandte Kunst
dc.subject.otherMaterialität
dc.subject.otherBildende Kunst
dc.titleAphrodite oder die Kunst der Schaumgeburt : Seifenschaum als genderkritisches Material
dc.typearticle
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.25595/2092
dc.source.pageinfo12–27
dc.type.versionpublishedVersion
dc.source.journalFKW : Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur
dc.source.issue57
local.typeZeitschriftenartikel


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